Sonntag, 3. Juni 2018

Vaalam

Empfangskomitee

Kloster Valaam

Am Sonntag d. 3.6. starten wir früh um 6.30 von Konevets Richtung
Valaam, nachdem der Wetterbericht sich über Nacht leicht verbessert
hatte. Mit Westwind 16 Knoten aus 290 Grad war Leon de Mar mit leichtem
Schrick in der Genuaschot in Ihrem Element und brachte uns mit 6-7
Knoten schnell zur schmalen Einfahrt nach Valaam. Vom Berg grüßen wieder
goldene Kuppeln und hellblaue Dächer, im Hafen ein recht großes
Flußkreuzfahrtschiff Admiral Kuzniezow und einige Schnellfähren
(Tragflügelboote).
Wir steuern auf einen Schwimmsteg zu, da taucht auch schon unser
Empfangskomitee auf in Gestalt des Hafenmeisters  (?) der uns höflich
aber bestimmt erklärt, der Steg sei nur für Vorangemeldete und wir
sollen bitteschön an derStelle, die er uns zeigt, den Anker werfen. Als
der Anker hält, machen wir das Beiboot klar und unterziehen den
Elektroaußenbrder Torqeedo einer ersten Realitätsprobe. Wir tuckern also
lautlos Richtung Schwimmsteg, da kommt unser Aufpasser wieder und weist
uns einen anderen Landeplatz zu.
Im Kloster dann wieder üppige Goldpracht, auf den Ikonen ernste
Gesichter der Heiligen, viele Gruppen von geführten Touristen, wir wohl
die einzigen Ausländer aus dem Westen.
Diesmal dürfen wir uns auf der Insel frei bewegen, es gibt sogar einen
Fahrradverleih, den wir morgen probiern wollen.

Auf Marinetraffic sind wir immer noch auf der Newa, hier gibt es wohl
keine Landstation, die die AIS-Daten an Marinetraffic sendet. Mal sehen
wie das später im Fluß Swir und in Petrozawozk aussieht.

Obwohl wir uns im Zentrum eines Tiefdruckgebietes befinden, herrscht
hier Sommer mit Sonne satt und Tagestemperaturen um 25 Grad, nur Nachts
wird es noch reichlich frisch.
Seit der Ankunft in Rußland kein Regen.
Morgen Nachmittag wollen wir dann weiter zum Swir ganz im Süden des
Ladogasees

Samstag, 2. Juni 2018

Konevets

Hafen im Bau
Kloster Konevets

Am 1.Juni erwartet uns ein wirklich gelungener Segeltag. Um 11 Uhr legen
wir in Schlüsselburg ab, zunächst durch eine enge, gut betonnte
Fahrrinne mit 2 großen Binnenschiffen im Nacken, dann in die russische
Einsamkeit. In Schlüsselburg müssen wir noch ständigen Kontakt zur
Revierzentrale halten, nach 20 sm sind wir aber außerhalb der
Funkreichweite.
Abends um 9 kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir nach 64 gesegelten
Meilen Konevets, eine Klosterinsel im Ladogasee. Die gesamte Strecke
konnten wir mit raumem, später vorlichem Wind gut segeln, auf der Karte
waren militärische Sperrgebiete verzeichnet, die wir vorsichtshalber
umfahren haben. In der vorgesehenen Ankerbucht dann Schwimmbagger,
Baukräne, halbfertige Hafenmolen,, alles schwer zu erkennen gegen die
untergehende Sonne.
Der Anker fällt auf 4 m, die Crew in einen erholsamen Schlaf nach
reichlich Bohnensuppe mit russischen Jagdwürstchen.

Am Samstag 2. Juni paddeln wir an Land, Sommer, Windstille. Am Ufer
erwarten uns 3 uniformierte Wächter. Konevets ist eine Privatinsel der
russischen Kirche, auf der man nur mit Führer herumlaufen darf. Wir
erhalten einen Führer, der uns unendlich langsam durch die
Klosterbaustelle führt. Vor 2 Jahren wurde beschlossen, die Anlage
komplett zu sanieren, die ja 1393 erstmals aufgebaut wurde und dann 4
mal mehr oder weniger zerstört, zuletzt im 2. Weltkrieg als Militärbasis
der roten Armee. Die Frauen müssen Kopftücher tragen und bekommen einen
Wickelrock über die Hosen.
Die russischen Touristen kommen mit einer Katamaranfähre, wir schließen
uns einer Dreier-Gruppe an. Mittags serviert man uns im Pilger-Haus aus
der Gulaschkanone ein schmackhaftes Mahl aus Gemüsesuppe,
Mischgemüsetopf und russischem Mayo-Salat mit Gemüse und Sprotten. Die
Führung incl. Mittagessen kostet ca. 10 Euro pro Person. Bei dem
anschließenden Gang durch Wald und Wiesen zu einem "Pferdestein", an dem
zu heidnischen Zeiten Pferde geopfert wurden, lernen wir die ersten
karelischen Mückenschwärme kennen und bedauern, mit kurzen Ärmeln
losgegangen zu sein. Hier ist nämlich ununterbrochen Sommer..
Morgen geht es weiter nach Valaaam, einer weiteren Klosterinsel ganz im
Nordosten des Ladogasee.
Es ist raumer Segelwind angesagt.

Freitag, 1. Juni 2018

Nachts durch St. Petersburg

Am 30.Mai um 21.30 legen wir ab und segeln zur Einfahrt des Hafens für die Großschiffahrt. Der Fahrweg ist eng und sparsam betonnt.

Es wird dunkler als gedacht durch eine dichte Wolkendecke und gleichzeitig nimmt der Wind auf 30 Knoten zu und transportiert eione Staubwolke mit sich, die uns wie ein Regensturm vorkommt.

Dazu kommt plötzlich eine magnetische Anomalie, die uns am Kurs zweifeln läßt, die Festbeleuchtung der neuen Hängebrücke ist so hell, daß die schwachen Lichter der Tonnen überstrahlt werden, da sind wir recht froh, ein aufholbares Schwert und Ruder zu haben. Das nächste Mal fahre ich doch lieber beim Tageslicht solche Strecken.

Im Hafen zu beiden Ufern der Newa verfallene Industrieanlagen, ein Atomeisbrecher "Arctica Russatomflot", ein ausrangiertes (?) U-Boot und dann der Kahn, an dem wir festmachen sollen bis die Brücken öffnen.

Hier springen fast gleichzeitig der Lotse Igor und unser russisch sprechender Mitsegler Viktor an Bord.

Die Fahrt durch Petersburg ist dann kalt und zugig, gegen 3 Knoten Strom die Lichter Petersburgs glänzen, ebenso die goldenen Kuppeln und Türme, nur die im Reiseführer erwähnten Fans des nächtlichen Konvois durch die geöffneten Brücken beschränkt sich auf 5 feiernde junge Leute, die uns auch mal knipsen.

Als die Sonne aufgeht, sind wir durch  und kämpfen uns auf der Newa gegen Strom von zeitweise 4 Knoten voran, bis wir nachmittaggs um 4 Schlüsselburg erreichen. Vorher war vor einer Brücke, die erst um 3 öffnet noch eine Mütze Schlaf möglich.

und so sieht es Renate:

1.Juni …..um 11:20 Uhr haben wir den Ladogasee erreicht, 11:40 das Fahrwasser verlassen. Wir segeln mit westlichem Wind Richtung Konvezkiinseln. Natürlich Sonne, wie Immer!


Am Mittwoch haben wir den Tag nochmal in der Eremitage zugebracht. Zum letzten mal sind wir Metro gefahren, letzte Einkäufe im Supermarkt und zum letzten mal Ubertaxi. Vermeintlich letzte Instruktionen von Vladimir. Um 22 Uhr verlassen wir den Jachthafen. Ein weiter Bogen über den finnischen Meerbusen bringt uns zum richtigen Newa-Arm, die große Newa. Der Lotse (Pflicht für die Durchfährt unter den Hebebrücken) soll an Bord und wir erwarten Viktor, der kurz vor Mitternacht auf dem Flughafen landet. Wir wissen noch nicht genau, wann er eintrifft und wo er zusteigen kann. Nach 2 Uhr machen die Brücken auf. Wir machen an einem größeren Binnenschiff zum Warten fest. Vladi ist dort. Bald kommt auch der Lotse an Bord. Viktor kommt gut durch alle Flughafen-Kontrollen und erreicht uns auch rechtzeitig. Wir sind komplett!



Dienstag, 29. Mai 2018

Berauscht von St. Petersburg

Die schönste Springbrunnenanlage der Welt

St. Petersburg ist phantastisch, berauschend, beeindruckend.
Das wunderbarste Ballett - Raymonda von Glazunov - bezaubert im barocken Mariinski-Theater.
Das größte und vielleicht schönste Hochhaus von Europa grüßt schon von 20 km Entfernung, der neue Gazprom-Turm.
Da wird wohl Schröder sein Büro bekommen in 430 m Höhe.
Zu seinen Füßen wird mit viel Tamtam, Chorgesängen, Reden, Predigen die Replik der Poltawa zu Wasser gelassen, das Flaggschiff der Flotte, die einst Schweden besiegt hat.
In der Eremitage wird man von einzigartigen Kunstwerken geradezu erschlagen.
Die Stadt ist modern, sehr sauber, die Straßen in bestem Zustand, die Ampeln zeigen die Sekunden, die noch zu warten sind bzw wie lang es noch grün bleibt,
die U-Bahn ist billig (40 ct), extrem sauber und die Bahnhöfe gleichen Kathedralen, kunstvoll und geschmackvoll ausgestattet, das ganze mit 250 m langen Rolltreppen zu erreichen.
Die Busse fahren häufig und billig (30ct), nur die Haltestellen sind manchmal schwer zu finden.
Mit Uber - Taxis fährt man auch billig und schnell, andere Taxifahrer versuchen Touristen auszunehmen ( 100 Euro statt 10 Euro mit Uber).
Taxameter findet man (bisher?) nur bei Uber.
Beim Essen im Restaurant muß man alle Beilagen und Brot extra bestellen, dann wird man preiswert und gut bedient.
Gestern Nacht ist Ann-Christine wohlbehalten eingetroffen, morgen Nacht soll es dann durch die geöffneten Brücken der Newa gehen, wir als Spektakel für die anderen Touristen.

Es folgt ein Beitrag von Renate:

Wir lernen nach und nach die riesigen Entfernungen zurückzulegen. Erster Fortschritt wir entdecken den Bus 14 und lernen ihn zu benutzen. Immer noch ein kleiner Fußmarsch durch Industriegebiete bis zur Haltestelle am großen Kreisverkehr. Von dort fährt uns der 14 zur Metrostation Sportivskaya, die nur noch eine Station von der Admiralskaya -absolute Touristen-Innenstadt -  entfernt ist. Mit dem Bus finden wir Supermärkte, Bäckereien, Waschsalon und auch den Copy Shop, der uns online gekaufte Tickets auf Papier druckt. Noch muss man die richtigen Haltestellen finden, die Richtung korrekt wählen und bezahlt wird am Ende der Fahrt beim Fahrer (vorne aussteigen!), 40 Rubel egal wie lange die Fahrt war. Auch wenn man die falsche Richtung erwischt, nicht schlimm, sitzen bleiben bis Endstation, weiter fahren, kostenlose Sightseeing Tour. Nun aber der Hit, Privattaxi per App. Du wirst abgeholt, wo du gerade bist, siehst, Weg, Automarke, Nummernschild, Name des Fahrer und wo er herstammt und den Preis…….   Halt Uber. Mit ordentlichem Trinkgeld beruhigen wir unser Gewissen. Auf diese Weise waren wir gestern ganz im Norden, beim höchsten Hochhaus der Welt? Gazprom-Turm, beim Stapellauf eines restaurierten Schiffes. So sehen wir außer der historischen Altstadt viel Alltag, St. Petersburg today, normales Leben halt. Heute nochmal die Romanows, Peterhof die Sommerresidenz. Als neues Transportmittel Tragflügelboot. Wir kommen viel rum, sehen wahnsinnig viel, sind fasziniert von der Stadt.



Stapellauf der Poltawa
Glücklich in St. Petersburg

Dienstag, 22. Mai 2018

Sommer in St- Petersburg

Einklarierungspier in Kronstadt
Skyline St. Petersburg mit Gasprom- Turm

Rasmus hat uns achterlichen Wind geschickt, so daß wir von Tallinn über
Haapasaari ( 5a) bis Kronstadt zwar langsam, aber immerhin fast die
gesamte Sztrecke segeln konnten.
30 Meilen vor St. Petersburg ein Weckruf auf DSC, ich solle auf Kanal 16
in Hörbereitschaft gehen. Eine sympathische Frauenstimme ruft Leon de
Mar, als ich antworte kommt ein Schwall russischer Worte. Ich bitte um
englische Ansprache, daraufhin weist ein russischer Küstenwachenfunker
die Dame von der Zollbehörde in Kronstadt darauf hin, daß wir kein
russisch verstehen und man möge mit uns englisch reden. Dann ist
Funkstille und auf mehrfache Anrufe von Leon De Mar folgt keine Antwort
mehr.
Wir legen also unangemeldet am Zollpier in Kronstadt an.
Die Einklarierung ging schnell, und freundlich, aber mit kurzem Blick in
die meisten Schränke und Drogenhund.
Und alles kostenfrei.
Die Zöllner haben unsere Anrufe wohl gehört, aber sich nicht an die
Funke getraut, da ihr Englisch zu mangelhaft sei..
Von Kronstadt sind es noch 16 Meilen nach St. Petersburg. Über der Stadt
liegt eine gelbliche Dunstwolke, die Skyline ist aber beeindruckend. 
Die Stadt scheint riesengroß, geschätzt 3 mal so groß wie Berlin,
imposante Brücken, das fast fertige Gasprom-Hochhaus, goldene Kuppeln,
Hochhausfassaden mit Hansekoggen bemalt..
Vladimir, unser Betreuer vom St. Petersburg-River-Yachtclub, hat uns
einen Platz in der Central-Marina gesichert, es soll die der Altstadt
nächstgelegene Marina sein.
Die neue Autobahnbrücke ist 25 m hoch, so daß wir problemlos mit unserem
18,40 hohen Mast passieren können.
Der erste Sadtbummel nach durchzechter 1. Nacht in Rußland : 4 km
Fußmarsch zur "nahegelegenen" Metro, eine ca. 200 m lange Rolltreppe zum
U-Bahnsteig, blitzblanker Marmorboden, alles vom Feinsten, saubere
schnelle Züge, die nächste Station in einer Entfernung, wo in
Deutschland 4 Haltestellen dazwischen wären, ein "SPAR" Einkaufszentrum,
darin ein Telefonladen, wo wir für ca. 10 Euro Daten-Sim-Karten mit 30
GB kaufen, die sofort funktionieren. Freundliche Menschen. Alle
Vorurteile über Rückständigkeit, unfreundliche Beamte, lösen sich in
Luft auf.
Bald mehr,
Jürgen

Samstag, 19. Mai 2018

Bgegnungen auf dem Weg nach Tallinn

Auch die ganz großen Tanker weichen Seglern aus.

Von Bornholm nach Tallinn ist uns gelungen, auf ca. 1/5 der Strecke
gegenan zu kreuzen. Den Rest mußte der Dieselwind erledigen, meist gegen
Schwachwind direkt von vorn.

So sind wir am 17. mittags  in Tallinn eingelaufen und liegen mitten in
der Altstadt zum stolzen Preis von 55,- Euro pro Nacht.

Die Athmosphäre der estnischen Hauptstadt konnten wir nicht richtig
genießen, da auf der Leon de Mar plötzlich alle Pumpen ( Frischwasser-
und Bilge-) den Dienst eingestellt haben. Unsere Bordelektriker hatten
mal wieder einen vollen Arbeitstag und nun geht erstmal wieder alles.

Trotz intensiver Suche haben wir keine Stelle zum Ausklarieren gefunden
und stattdessen eine Crewliste selbst gestempelt. Mal sehen, was die
Russen dazu sagen.

Heute Mittag soll es losgehen Richtung Kronstadt, wo wir morgen abend
oder Übermorgen ankommen sollten, dank schwachem bis mäßigem Wind aus
Nordost.

Endlich ausgeschlafen grüßt

Skipper Jürgen

Sonntag, 13. Mai 2018

Wind auf die Nase

Auf dem Weg von Bagenkop nach Bornholm mußte zuletzt der Dieselwind ran. In Bagenkop hat uns Carsten verlassen und wir versuchen nun zu viert Rußland zu erreichen. Der Wind ist schwach, so daß wir mit voller Besegelung mal 5, mal 3 Knoten Fahrt machen können. Und dabei kommt er so gut wie immer auf die Nase, so daß wir uns im Zickzack-Kurs durch erstaunlich viel Großschiffahrt schlängeln. Man hat den Tiefwasserfahrweg dummerweise mehrfach quer durch unsere Kurslinie gelegt.
Norbert und Knut wachen von 20-2 Uhr, Renate und Jürgen von 2-8 Uhr. So kann ich diesen Bericht bei wunderschönem Sonnenaufgang schreiben Flaute von vorn.
Es gibt viele Windrichtungen von Nordwest über Süd bis Südost, die wir uns wünschen, aber bekommen tun wir nur Nord, Nordost bis Ost. Werden wir den finnischen Meerbusen je erreichen?
Jürgen

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Freitag, 11. Mai 2018

Warten auf Westwind

Ostwind       Westwind


Vatertag in Bagenkop

Sommer, Sonne und noch immer weht die Flagge nach Westen

Auf dem Nachbarschiff Schifferklavier dazu Seemannslieder vom
Männerchor. Kleine Abwechslung  immer mal wieder, wenn Boote ablegen
oder neue sich anschicken, im Hafen festzumachen.

Abends soll der Wind auf West drehen, dann wollen wir nach Bornholm ca.
150 sm. Das bedeutet Ablegen im Regen nach Durchzug eines Gewitters und
Segeln bei Schwachwind. Leider wird der Wind anschließend wieder mal von
vorn sein.

In Bornholm wartet Carstens Flieger auf ihn, um ihn nach Hause zu
bringen. Allzu langsam dürfen wir nicht sein.

Inzwischen sind wir querab von Darß und kommen gaanz langsam Richtung
Petersburg weiter.

Mittwoch, 9. Mai 2018

Schwarze Bilder

Die Wetterkarten auf den Bildern hat Windows geschwärzt ????

Warten auf Westwind

heute   / morgen abend

Wir hängen in Bagenkop fest, wollen nicht gegen südöstliche Winde ansegeln.
Morgen Abend soll ein kleines Tief durchziehen, an dessen Südflanke wir
uns nach Bornholm hangeln werden- zumindest ist so der Plan. Bis dahin
Hafenkino bei Sommerwetter.

Dienstag, 8. Mai 2018

Endlich Segeln

Jürgen Knut Renate Carsten


Rasmus hat einen kleinen Schluck gekriegt und trotzdem schönes
Segelwetter geschickt. Nach kurzer Rast im Gieselau -Kanal hatten wir
einen Flauten-Sommertag in Rendsburg und heute die große Schleuse
exklusiv für uns. Man muß jetzt an Kassenautomaten am Warteschlengel
bezahlen, was uns entgangen ist,da die Schleuse offen war, als wir
ankamen. Wir haben dann nach der Ausfahrt noch unsren Obulus entrichtet.
In der Förde erwartete uns Ostwind 4 bis 5, der uns mit 7 Knoten nach
Bagenkop geblasen hat, so kommen wir dem Zielganz langsam näher.Morgen
soll es Ostwind geben, der uns nach Fehmarn bringt, und dann Donnerstag
nachmittag den ersehnten Westwind. Wir sollten Rasmus nicht mehr so
kleinlich opfern. An Bord alles gesund und bislang keine weiteren
technischen Katastrophen.

Jürgen

Sonntag, 6. Mai 2018

Abschied von Helgoland

  Unter Beachtung der Strömungsverhältnisse auf dem Weg nach
Brunsbüttel hieß heute um sechs Uhr ist die Nacht zu Ende. An uns hatten
fünf andere Boote festgemacht, d h. wir lagen im Päckchen und daraus
mussten wir uns erst Mal befreien. Unser Nachbar wollte keine Landleine
ausbringen und so trieb um 6 Uhr 15 ein Päckchen mit 4 Segelbooten im
Hafen. Wind war da, aber schwach und leider genau von vorne. Also
Motorfahrt. Kurzes Segeln scheiterte am Wind, weiter motoren war
angesagt. Glück hatten wir an der Schleuse Brunsbüttel, Einfahrt in den
Nord-Ostsee-Kanal, wir müssten nicht warten. Jetzt kurz vor halb neun,
sind wir Nähe Gieselaukanal , mitten im Kanal. Wir machen da fest zum
Übernachten. Nachtfahrt ist für uns hier verboten.
PS trotz falschem Wind ein wunderschöner sonnig warmer Frühsommertag.

Renate

Samstag, 5. Mai 2018

Vögel(n) in Helgoland

Endlich losgefahren Richtung St. Petersburg

Beim Motorcheck des knapp 2 Jahre alten  Motors nach Ölwechsel und
Wechsel des Dieselfilters will er nicht anspringen.

Das Bedienpanel hat keinen Strom.

Zum Glück sind drei Elektrotechniker an Bord und installieren ein neues
MDI (Maschinen-Digitales-Inerface), Elektronik ohne die Motoren heute
wohl nicht mehr laufen.

Dann startet der Motor aber die Lichtmaschine liefert keinen Strom. Vom
Bosch-Dienst in WHV bekommen wir eine Austausch-Lichtmaschine.

Nach verschiedenen Überlegungen könnte die Ursache der Störungen eine
Überspannung gewesen sein, deshalb haben wir schnell noch einen
Überspannungsschutz und eine Notstartschaltung unter Umgehung des MDI
installiert. Und - Oh Wunder, am 4.Mai mittags ist alles bereit zum
Ablegen, nur der Richtige Wind war schon abgezogen.

Bei strahlendem Sonnenschein , 3 Stunden unter voller Besegelung und 4
Stunden Motorfahrt heißt es Leinen fest im fast leeren Hafen von
Helgoland, wo die Schwimmstege noch nicht wieder angebracht sind.

Morgen, 6. Mai geht es weiter Richtung Nordostseekanal.

St. Petersburg rückt näher, nur Segelwind ist für die nächsten Tage
nicht in Sicht.

Ihr könnt uns auf Marinetraffic.com verfolgen.

Grüße aus dem sonnigen Helgoland von

Skipper Jürgen

Sonntag, 15. April 2018

Mehr Power für Leon De Mar

Leon De Mar hat jetzt einen stärkeren Motor .
Volvo MD75 mit 75 PS.

Dienstag, 27. November 2012

Törnplan www.LeonDeMar-Mitsegeln.de 2013

Hallo Zusammen,

Unser neuer Törnplan ist auf www.LeonDeMar-Mitsegeln.de online, leider ist Google Blogspot nicht in der Lage, die Webseite korrrekt wiederzugeben..




* 2013 *
Nordseewoche: Regatta nach Edinburgh

Nordsee Ostsee Götakanal Stockholm Stockholmer Schären Aland-Inseln
Im Rahmen der Nordseewoche wollen wir ab Pfingstmontag an der Hochseeregatta von Helgoland nach Edinburgh teilnehmen.
Traditionell beanspruchen wir ja den 3. Platz in unserer Gruppe, ob das gelingt, hängt natürlich von der Crew ab. Jedenfalls soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

Nach der ausgiebigen Feier in Edinburgh geht es zurück über Nordsee und Skagerak
( oder Limfjord) nach Göteborg.
Von Göteborg fahren wir durch den berühmten GÖTA Kanal nach Stockholm.
Dann erkunden wir die Stockholmer Schären und die Aaland Inseln.
Schließlich segeln wir an der schwedischen Küste entlang je nach Wetter mit Besuch von Visby, Kalmar, Karlskrona, Bornholm nach Travemünde.

Zur Törnplanung:
18.5.-24.5. Edinburgh Regatta (eine Woche)
25.5.-07.6. Edinburgh - Göteborg ( 2 Wochen)
08.6.-28.6. Göta-Kanal - Stockholm (3 Wochen)
29.6.-19.7. Stockholm-Aaland Inseln - Stockholm (3 Wochen)
20.7.-6.8. Stockholm - Travemünde (4 Wochen)


Nach der Edinburgh-Regatta und Rückreise über die als oft rauher bekannte Nordsee sollen die Törns im Göta-Kanal und den Stockholmer Schären und den Aaland-Inseln eher entspanntes Segeln bieten, wobei man bei widrigen Winden schon mal vor Anker oder im Hafen bleiben kann.

Wer nicht 3 oder 4 Wochen Zeit hat, kann gern auch einzelne Wochen der mehrwöchigen Törns buchen. Für Interessierte an "Langzeit-Mitsegeln" gibt es Sonderpreise.
* Nordsee 2013 * 
Nordsee 1
Skipper:JürgenBrenner
18.5.-24.5.Revierinformationen
Nordsee 2
Skipper:JürgenBrenner
25.5.-7.6.RevierinformationenEdinburgh-Göteborg


* Ostsee 2013 *
Ostsee 1
Skipper:JürgenBrenner
8.6.-28.6.RevierinformationenGöta-Kanal - Stockholm
Ostsee 2
Skipper:JürgenBrenne
29.6.-19.7.RevierinformationenStockholm-Aaland Inseln-Stockholm
Ostsee 3
Skipper:JürgenBrenner
20.7.-16.8.RevierinformationenStockholm - Travemünde

* Nordsee 2013 *
Nordsee 3
Skipper:JürgenBrenner
31.8.-6.9.RevierinformationenTravemünde - Hooksiel